Mittwoch, 2. Mai 2012

Ooooooh - Warum sieht meine Haut gestresst aus?

Sind wir alle mal ehrlich: Bis vor kurzem wussten wir nicht, dass unsere Haut gestresst aussehen kann. Auch wenn ich bis heute nicht weiß, wie ich gestresste Haut erkenne, wird dies aber von Nivea neuerdings medienwirksam behauptet.

Augenringe, ein Zeichen für müde Haut, kannte ich aber schon. Letztlich stellt sich bei mir aber die Frage: Selbst wenn meine Haut nicht mehr müde aussieht, geht es mir persönlich doch nicht besser, oder? Ich bin doch nicht schlagartig wach, nur weil die Haut mehr glänzt. Demnach finde ich die Ooooooh-Werbung des hauptberuflichen Hautpflegemodel und nebenberuflichen Bundestrainer, Herrn Löw, recht irritierend.

Dennoch musste ich feststellen, dass die Skin Energy Serie von Nivea über After Shave, Augenroller, Feuchtigkeitsgel, Waschgel und Gesichtspflege verfügt. Natürlich am besten alles in Kombination.
Da stellt sich mir doch die Frage: Warum so ein Blödsinn?

Mich hat noch nie jemand auf gestresste oder müde Haut angesprochen. Ich habe dies auch nie mitbekommen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die muskelbepackten Bodybuilder mich morgens im Fitnessstudio mit besorgten Blick auf meine gestresste Haut hinweisen. Aber dennoch wird das Zeug gekauft! Warum? Denken Sie mal darüber nach...

Auch wird wieder Q10 eingesetzt. Wer weiß schon was das ist? Klingt aber gut. Hätte auch RX3 sein können. Aber wer rubbelt sein Gesicht schon an einen Mazda...
Q10 ist im Grunde ein Coenzym, auch Ubichinon-10 genannt, ist ein Protonen- und Elektronenüberträger und könnte demnach wirklich die Hautzellen “munter” machen. Nachweise gibt es bisher nicht. Nur dermatologische Tests, dass das Nivea-Zeug hautverträglich ist.

Aber letztlich ist es doch egal: Wir glauben was die Werbung uns erzählt. Früher war nur ich müde, nun auch noch meine Haut. Aber wenn ich die Preise für die komplette Produktserie sehe, schlafe ich lieber eine Stunde mehr. Das ist günstiger... trotz all dem “Oooooh”.



Dienstag, 1. Mai 2012

Besuch im Zoo

Am Wochenende hatte ich einmal mehr einen Zoobesuch eingelegt. Dieses Mal war es der Zoo vor der Haustür, der Berliner Zoo (am Bahnhof Zoologischer Garten, Nähe S-Bahnhof Tiergarten, nicht zu verwechseln mit dem Tierpark).
Er ist ein Anziehungspunkt für allerhand Touristen aus der gesamten Welt und Deutschland. Und damit auch ein tolles Beobachtungsfeld für die Spezies weitgereister Mensch. Jeder weiß ja eh wie ein Tiger aussieht oder der Panda. Aber weiß jemand wirklich wie der Berlinbesucher aus den Niederlanden aussieht?

Ich bin kein Athlet und mein Körperbau ist mit Sicherheit nicht den Idealmaßen der Schönheit unterworfen. Aber warum muss eine Vielzahl (gefühlt über 75%) einen Bauch vor sich herschieben? Wären es wenigstens weibliche Besucher, könnte man sich auf einen Populationsboom freuen. Jedoch sind es die Herren der Schöpfung, die ihren Reichtum vor sich hertragen.

Warum?

Abgesehen vom Ästhetischen ist es unwahrscheinlich, dass der gesundheitliche Wert vorhanden ist. Will man schlichtweg zeigen was man hat? Und ehrlich gesagt... das könnte stimmen.
Wenn man sich eine Wochenendreise nach Berlin leisten kann, ist sicherlich auch eine etwas deftigere Mahlzeit mit inbegriffen. Dennoch drängt sich mir da die Frage auf: Warum?

Sind wir in Europa so verfettet, dass diejenigen, die sich einen Zoobesuch leisten können so aussehen müssen als hätten sie ein Kapuzineräffchen verschluckt? Mich schockierte diese Anblick, da ich bisher dachte, die Mehrheit wäre in einem gesunden Zustand und nicht komplett mit Bierbauch. Oder zeichnet diese Kugel den typischen Berlinbesucher aus?
Sicher, bei der Erwartung von Curry-Wurst, Berliner Bulette, Berliner Leber und Eisbein... welch Vegetarier oder Veganer würde vor Freude hüpfen?

Ich bin schockiert und werde weiter beobachten. Denn im normalen Arbeitsleben ist mir dies nie aufgefallen. Aber vielleicht fehlt mir bisher nur das nötige Kleingeld sodass ich meine Kugel besser füttern kann.

Sonntag, 8. April 2012

Civilization: Das Brettspiel - Ein paar Runden

Nun ist es vollbracht. Diverse Spiele hintereinander und ich hatte meinen ersten Sieg. Sonst standen mir immer andere Dinge im Weg: schlechte Gebietskarten, zu zaghaft auf eine Sieglinie gesetzt oder die anderen waren einfach nur blöd...

Civilization macht sehr viel Spaß, aber es zeigt sich immer wieder, dass man jede Runde aufpassen muss. Von Beginn an ein Spiel zu lesen, ist fast nicht möglich.

So hatte ich mein Siegspiel auch nur durch die Russen geschafft und weil die Mitspieler sich lieber gegenseitig bekriegt haben und mich in Ruhe ließen.

Es wird sicherlich weiterhin sehr schwer werden eine ordentliche Strategie aufzubauen. Und selbst der Kultursieg wurde einmal vollzogen. Fehlen nur noch Militär- und Wirtschaftssieg. Aber das werde ich sicher auch noch sehen.


Donnerstag, 15. März 2012

Die FDP ist...

Eigentlich wollte ich nur ein Zitat suchen. Aber Googles Autovervollständigung bringt mich regelmäßig zum schmunzeln. Wobei: Das mit dem Karriereverein dürfte bald nicht mehr stimmen...

Vorschläge von Google (15.03.2012)

Plauen nun auch bei Öffi

Als ich das letzte Mal in Plauen war, war die Resignation groß: Wann fuhr nochmal ein Bus? Wohin?
Es war nicht so, dass es besonders wichtig war, denn viel fuhr dort nicht. Groß ist die Stadt auch nicht. Aber für mich ortsfremden war es schwer mich zu orientieren.

Nun hat aber Öffi endlich Plauen hinzugefügt! Was Öffi ist? Eine App für Android in dem man Nahverkehrsrouten suchen lassen kann. Inklusive vorhandener Verspätungen. Sehr sehr praktisch, einfach zu handhaben und einfach klasse. Mein Liebling unter den Apps.

Mittwoch, 14. März 2012

Spotify - Toller Dienst, aber wer bekommt das Geld?

Spotify ist in Deutschland... und ja... es macht Spaß.

Soweit von der Benutzerseite. Aber was bekommt der Künstler am Ende? Das ist ein Problem, dass schon länger diskutiert wird. $0,00029 pro abgespielten Titel? Das lohnt sich mit Sicherheit nicht mal für etablierte Künstler. Beispielsweise soll Lady Gaga grandiose 127 Euro erhalten haben eine Million Klicks. Die kleineren Labels und Künstler abseits des Mainstreams haben da dann schon Probleme.

Und genau dort liegt auch das Problem für den Nutzer. Sobald man etwas mehr in den Randgebieten hören möchte, dann wird man kaum fündig bei Spotify. Warum sollte sich auch ein Künstler daran beteiligen, wenn er nichts davon hat?
Das System von Spotify ist auf Masse ausgelegt. Diese haben aber kleinere Künstler nicht. Dennoch kann es als Promo-Variante angesehen werden. Warum das Prinzip Spotify nicht umdrehen? Es könnte angewendet werden wie ein Werebefirma. Man legt Grenzen fest, sodass nur eine bestimmte Anzahl von Klicks möglich ist. Ein Budget sozusagen. Dazu angereichert mit Keywords und Definietion der Zielgruppe werden diese Musikvorschläge an die Nutzer ausgesendet.

Aber würde dies dem Wunsch von Spotify entgegenstehen, dass alle Titel überall und immer verfügbar sind?

Samstag, 10. März 2012

Fußball gucken in der Dazwischenkneipe

Hach... war es nicht schön als Hertha BSC Berlin in der zweiten Liga spielte? Nun wird Samstag nur die Konferenz in Bars gezeigt, wenn Hertha nicht spielt. Das ist für einen Berliner, der nicht diesen Club anhimmelt schwer.

Letzte Woche testete ich deswegen eine neue Location aus: "Café und Bar Dazwischen". Dort, so berichtete man mir gleich am Telefon, wird die Konferenz immer gezeigt, wenn Hertha nicht spielt oder ein Heimspiel hat. Somit konnte man gleich erkennen, wer sonst die Stammgäste hier waren.
Dennoch nutzte ich die Gelegenheit, denn ein weiterer Vorteil an der Bar ist: Es gibt einen Nichtraucherraum mit Fernseher. Für einen Nichtraucher ein Segen.

Die Bar ist klein, Essen gibt es nur zum Frühstück, aber darauf kommt es nicht an. Der Fernseher ist gut zu sehen und auf neustem Stand. Die Athmosphäre war gut, wenn auch etwas zu serh pro-Hertha. Aber das ist denke ich mal normal in Berlin.

Hier kann man wieder einkehren... aber auch nur zur Heimspielen von Hertha.