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Freitag, 23. November 2012

Austra als Vorband von Gossip in Leipzig

Natürlich geht man zu Gossip um dann auch Gossip zu sehen. Vorbands kann man bei fast jedem Konzert immer nur als Überbrückung übermäßiger Stille betrachten.
Und so dachte ich auch über die kanadische Band Austra: Retro-Look, Retro-Sound und viel Gezappel auf der Bühne. Aber irgendwann hat es Spaß gemacht, ganz ungewohnt für einen Vorbereitungs-Act. (Okay, einmal hatte ich das schon. Vor einigen Jahren bei einem Rosentsolz-Konzert war ein einzelner Sänger... Den Refrain aus einem Lied kann ich immer noch mitsingen: "Das ist Berlin. Und es regnet..." Wer war das???)

Jedenfalls wurde aus dem Versuch sich darüber lustig zu machen ein schönes Vorkonzert. Insbesondere während des eigentlichen Gossip-Konzert feierte die Band munter mit.
Bezeichnenderweise hatte ich nach dem Konzert einen Ohrwurm nicht von Gossip, sondern von Austra - "Lose it".


Montag, 25. Juni 2012

Virales Marketing mit Abercrombie & Fitch

Man kann viel über Abercrombie & Fitch sagen. Sie scheinen oberflächlich bei der Personalauswahl, teilweise rassistisch, ließen durch Kinderarbeit fertigen, Models zum Onanieren vor der Kamera bringe, …
Aber ihre Markenstrategie ist klasse und zu einem modernen Branding gehört auch ein Social Media Marketing.

Ein gutes Beispiel für virales Marketing lieferten die Jungs - die teilweise wirklich Stulle aussehen, wenn ich auch mal oberflächlich sein darf - der Marke mit einem YouTube-Video ab. “Call me maybe” von Carly Rae. Geht ins Ohr, hat etwas für die Augen und verbreitet sich im Netz rasant.



Mittwoch, 14. März 2012

Spotify - Toller Dienst, aber wer bekommt das Geld?

Spotify ist in Deutschland... und ja... es macht Spaß.

Soweit von der Benutzerseite. Aber was bekommt der Künstler am Ende? Das ist ein Problem, dass schon länger diskutiert wird. $0,00029 pro abgespielten Titel? Das lohnt sich mit Sicherheit nicht mal für etablierte Künstler. Beispielsweise soll Lady Gaga grandiose 127 Euro erhalten haben eine Million Klicks. Die kleineren Labels und Künstler abseits des Mainstreams haben da dann schon Probleme.

Und genau dort liegt auch das Problem für den Nutzer. Sobald man etwas mehr in den Randgebieten hören möchte, dann wird man kaum fündig bei Spotify. Warum sollte sich auch ein Künstler daran beteiligen, wenn er nichts davon hat?
Das System von Spotify ist auf Masse ausgelegt. Diese haben aber kleinere Künstler nicht. Dennoch kann es als Promo-Variante angesehen werden. Warum das Prinzip Spotify nicht umdrehen? Es könnte angewendet werden wie ein Werebefirma. Man legt Grenzen fest, sodass nur eine bestimmte Anzahl von Klicks möglich ist. Ein Budget sozusagen. Dazu angereichert mit Keywords und Definietion der Zielgruppe werden diese Musikvorschläge an die Nutzer ausgesendet.

Aber würde dies dem Wunsch von Spotify entgegenstehen, dass alle Titel überall und immer verfügbar sind?

Sonntag, 9. Oktober 2011